Junge Donau

Schwäbische Geschichten zwischen Donaueschingen und Ulm

Süddeutsche Gastfreundschaft unter Markisen

Am besten merkt man die schwäbische Gastfreundschaft im Sommer, wie wohl auch in jeder anderen Region. Denn wenn die Tage länger sind, die Sonne sich häufig von der besten Seite zeigt und man von warmen Temperaturen umgeben ist, hat man einfach viel bessere Laune und möchte seine freie Zeit am liebsten nur draußen verbringen. Man schnappt sich das Fahrrad oder Inlineskates und erkundet damit die Region um die Donau, die ein lohnendes Reiseziel für Naturliebhaber darstellt. Und danach verzieht man sich dann in einen der vielen Biergärten unter Markisenstoffe, lässt sich ein kühles Bier schmecken und den Blick über atemberaubende Landschaften schweifen, die man auch als Ur-Schwabe immer wieder beeindruckend findet. Genau wie in Bayern, sitzt man auch in schwäbischen Biergärten auf Holzbänken und hat häufig die Möglichkeit, selbst mitgebrachte Speisen zu verzehren. Man kann sich jedoch auch Leckereien bestellen, was vor allem als Tourist von Vorteil ist, um den Urlaub voll und ganz zu genießen.

In Donaueschingen gibt es im Fürstenbergischen Park z.B. ein Parkrestaurant, das durchaus als Biergarten durchgehen kann. Auf windgeschützten Terrassen lässt man es sich schmecken und vom freundlichen Servicepersonal, wenn mal nicht ganz so viel los ist, über die Region informieren. Biergärten findet man dann auch noch in Stuttgart oder Ulm, sodass es sicher niemals langweilig wird. Und auch im Winter kann man in Restaurants und Kneipen bestens entspannen und freundlich bedienen lassen. Vielleicht schmecken in der Weihnachtszeit dann sogar Punsch oder Glühwein hinter der zugezogenen Jalousie noch besser. Letztendlich ist das ja auch ganz egal, denn Spaß macht das Erkunden der Region sowieso in jeder Jahreszeit und freundlich, ruhig und besonnen sind die Schwaben eh immer, eben süddeutsch und sympathisch.